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Sie haben sich schon immer gefragt was ein Filmproduzent macht? Hier ist mein Versuch einer Erklärung.

Dass der Drehbuchautor das Drehbuch schreibt ist klar, dass die Schauspieler spielen auch, und der Regisseur führt Regie. Aber was macht ein Filmproduzent?

Also der sitzt in seinem protzigen Büro und lässt sich von einem Autor dessen prima Idee für einen neuen Film erzählen. Aber dann unterbricht er den Drehbuchautor: Das hat schon Willian Wyler 1938 verfilmt mit Frederic March und Olivia de Havilland. Aber warten Sie, wir können das aktualisieren. Wir lassen die Hauptdarstellerin nicht als Nonne sondern als Bardame in einem der besten Spielcasinos in Las Vegas arbeiten. George Clooney in der Hauptrolle spielt einen CIA Geheimagenten, der einen russischen Spion bis nach Las Vegas verfolgt. Angelina Jolie wäre die beste weibliche Hauptrolle. Die beiden verlieben sich ineinander, doch Jolie ist von dem Russenagenten schwanger. George, der die Lizenz zu töten hat, will den feindlichen Agenten töten, wissen sie, wer den Russenagenten spielt? Jack Black. Aber Angelina fleht ihn an, nicht den Vater ihres noch ungeborenen Kindes umzubringen. Danach, auf dem Flughafen von Las Vegas kommt der rührselige Abschied von George und Angelina, denn Angelina fliegt mit Jack Black wieder nach Moskau. Hier setzt die große Musikuntermalung ein. Ich werde sofort Elton John anrufen. George holt einen Vierteldollar aus der Tasche, den ihn Angelina Jolie als Glücksmünze zum Dank zugesteckt hat, dass er den Vater ihres Kindes verschont hat.

George steckt den Dollar in einen der unzähligen Spielautomaten die schon auf dem Flughafen von Las Vegas herumstehen. Da blinken alle Lichter, schrilles Gebimmel, das volle Programm.

George hat den Eine-Million-Jackpot geknackt. Er packt seine Million, alles in ein Dollar Noten in einen Koffer, das wirkt besser, schließlich haben wir es mit einem visuellen Medium zu tun, und fährt zurück in sein Hotel.

Er trauert immer noch seiner Liebe nach, er geht in den Spielsaal, setzt seine ganze Million auf ihre Glückszahl 32. Die Kugel rollt, wir sehen sie ewig rollen, jetzt spielen wir die Titelmelodie, ich bin mir sicher, dass wir Céline Dion bekommen, die Spannung erreicht seinen Höhepunkt, Die Kugel fällt auf 29, macht einen kleinen Hopser, landet auf 9, und da, gerade als die Titelmusik seinen Höhepunkt erreicht, springt die Kugel noch einmal, diesmal auf die 32.

Der Autor hängt dem Produzenten an den Lippen und ist ganz gebannt, dann kreischt er verzück: „Und dann kehrt Angelina zu ihm zurück?“

Jetzt läuft der Produzent zu Hochform auf: „Nein, so ist das 1938 passiert, aber wir haben 2009, wir wollen den totalen Realismus. George trifft 2 Blondinen, gespielt von Paris Hilton und Lindsay Lohan, und geht mit ihnen in seine Suite um im Champagner mit den zweien zu baden, und er schickt Angelina ein Telegramm mit nur einem Wort Miststück“.

Zum Schluss erklingt Rockmusik von Bon Jovi. George kauft für Paris Hilton ein Sport BH mit Diamantenbesatz und Lindsay Lohan kassiert letzte Lacher, indem sie auf einer abwärts führende Rolltreppe nach oben fährt und hinfällt.

Der Autor ruft „Fantastisch“ und rast wie ein Irrer nach Hause und schreibt über Nacht eine neue Drehbuchfassung.

Weil der Produzent als wichtig gilt, wird sofort nachdem er die neue Drehbuchfassung in einem Studio abgegeben hat, ein Lektor in einem winzigen Büro beauftragt, das Drehbuch zu überarbeiten. Nachdem er das Drehbuch zusammengestrichen hat, wandert es durch Hände zahlreicher Assistenten und Produktionschefs. Nachdem es alle gelesen haben, oder auch nicht, kommt der große Tag des Filmproduzenten, er trifft sich mit dem Studiochef.

Der hat zwar weder die erste noch die zweite Drehbuchfassung gelesen, aber die Hauptrollen faszinieren ihn. Damit er aber klar ist, dass er ganz wichtig ist, schlägt er vor, George Clooney durch Brad Pitt zu ersetzen.

Der Studiochef erklärt, dass er bereits mit Steven Spielberg wegen der Regie gesprochen hat, der hat zugesagt, mit der Auflage, dass sich der Produzent nicht am Set blicken lässt.

Dann kommen zähe Verhandlungen, in denen sich der Produzent eine prozentuelle Beteiligung am Erfolg des Films aushandelt.

Danach verschwindet er auf seine Yacht, wo er die nächsten sechs Monate mit wechselnden Partnerinnen zubringt.

Währenddessen wird der Film gedreht, ist ein Riesenerfolg, der Produzent sackt Millionen ein, und versucht sein Glück ebenfalls in Las Vegas, wie sein Hauptdarsteller.

Auch ihm gelingt das Kunststück, mit mehr Geld aus Las Vegas wieder Heimzufahren, er kauft sich eine neue Yacht, denn seine alte ist beim letzten Mal nass geworden, und setzt sich wieder in sein Büro und wartet auf den nächsten Autor, der ihm ein neues Drehbuch erzählt.

Das macht ein Produzent, wurde mir zumindest von einem Insider gesagt.

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