Glücksspiel und Moral

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Die Anfänge des Glücksspiels reichen sicher viel weiter zurück aber eines der ersten Glücksspiele der neueren Zeit war sicher dass 1575 in Genua die Bevölkerung auf die Wahl der 5 Senatoren aus einer Liste mit Neunzig Namen wettete. Mit der Zeit erkannt die Stadt, dass sich damit Geld verdienen ließ und entwickelte daraus das Lotto. So konnte man die Bevölkerung auch ohne Wahlen abzocken, denn man ersetzte die Namen einfach durch Zahlen. Wem das bekannt vorkommt, Ab 1735 finanzierten Monarchen ihre Prachtbauten mit der Lotterie 5 aus 90 die in Bayern aufgelegt wurde, so finanziert Friedrich der Große das Neue Palais in Potsdam. Und ein richtiges Unikum, diese Lotto hat seit 1735 in Österreich überlebt. Tu Felix Austria

Aber es gibt ein früheres Beispiel des Glücksspiels, nämlich die Tulpenspekulation in Holland, die am 7. Feber 1637 platzte. Tulpen, die Lieblingsblumen der Sultane, wurden 1573 erstmals von Asien nach Europa importiert und kultiviert. Diese fremdartige Blume faszinierte viele Bürger und so wurde sie zum Statussymbol. Die weibliche Oberschicht trug die Tulpe im Haar oder am Busen.

Durch Kreuzungen wurden wunderschöne Züchtungen erzielt, und als die Nachfrage das Angebot überstieg stiegen die Preise kräftig an. Die Zwiebeln wurden zum begehrten Diebesgut und sie wurden hauptsächlich in Wirtshäusern gehandelt. Das war damit die Geburtsstunde der Börse, wie wir sie heute kennen. Und nicht unähnlich zu heute stieg der Preis ins unermessliche, so konnte man um 3 Tulpenzwiebeln ein Haus in Amsterdam erwerben. Dann brach der Markt am 7. Feber 1637 zusammen es wurden um 95% weniger bezahlt als vorher, nachdem noch am 5. Feber 1637 bei einer Versteigerung für 99 Tulpenzwiebeln 90.000 Gulden bezahlt wurden. Zum Vergleich, ein Zimmermann hatte damals einen JAHRES Verdienst von 250 Gulden. Am 27 April 1637 wurde es untersagt, über Tulpengeschäfte gerichtlich zu entscheiden. Damit waren viele, wie man heute sagen würde, pleite. Dank dieses Kompromisses wurde die florierende holländische Wirtschaft nicht in eine Rezession gestürzt.

Ein weiters Kuriosum ist, das Papst Clemens der XII. 1731 das zuvor von seinem Vorgänger Benedikt XIII. erlassene Verbot des Glücksspiels wieder aufhob und seine eigene Lotterie eröffnete. Da sieht man wieder deutlich die Doppelmoral dieser Herren.

Und 1779 verbietet als einer der ersten Fürsten, Herzog Karl Eugen in Württemberg das Zahlenlotto um das Volk vor der Verarmung zu schützen. Bis 1861 verbieten alle Territorialstaaten das Lotto. Hierin erkennt der gewiefte Kenner die Parallelen zu heute. Auch unsere Politiker verteidigen ein Monopol mit dem Hinweis auf den Spielerschutz das in Zeiten des Internet und der Online Casinos nicht mehr haltbar ist. Aber bis solche Hohlköpfe etwas merken, ist die Karawane schon weitergezogen, will sagen, spielt womöglich in illegalen Spielhöllen, denn die gibt es im Internet auch, davor versuchen wir von Online Casino Portal Sie zu schützen, mit unseren fundierten Berichten über seriöse Casinos.

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