Online Roulette

Online Roulette

Gespielt wird mit so genannten Jeton, die man an der Kasse oder beim Croupier einwechseln kann. Darauf wird der Wert aufgewiesen, den der Jeton hat.
Der Reiz des Spiels ist es nun, die Zahl zu erraten die fallen wird, wenn der Croupier den Kessel in Bewegung setzt und die Kugel auf Ihren Lauf schickt. Früher war der Kessel aus Ebenholz und die Kugel auf Elfenbein, um den noblen Charakter des Spiels zu unterstreichen. Am beliebtesten sind natürlich die so genannten einfachen Chancen, das heißt man setzt entweder auf Rot oder Schwarz, aber an kann auch auf Gerade oder Ungerade setzten, oder als 3. Möglichkeiten kann man noch die Zahlen 1 – 18 oder 19 – 36 setzen. Wenn nun die Kugel auf die ausgewählte Möglichkeit fällt hat man 1 Jeton gewonnen.
Die nächst höhere Stufe ist es dann, entweder auf das erste Dutzend, das zweite Dutzend oder das Dritte Dutzend zu setzen.
Aber auch eine der drei Kolonnen kann man setzten.
Die erste Kolonne umfasst die Zahlen 1,4,7,10,…34
Die mittlere Kolonne umfasst die Zahlen 2,5,8,11,…35
Die letzte Kolonne umfasst die Zahlen 3,6,9,12,…36
Wenn Sie damit Glück haben, gewinnen Sie für jeweils einen Jeton zwei neue. Und natürlich dürfen Sie den Einsatz behalten.
Dann kann ich im Feld auf jeweils 6 Zahlen setzten, kommt eine der Zahlen, erhalte ich jeweils 5 Jeton, ebenso verbleibt mir der Einsatzjeton.
Dann kann ich auf 4 Zahlen setzen, die Ansage dafür lautet z.B. Carre 23 – 27 , dafür erhalte ich dann 8 Jetons.
Transversale Pleine oder im Englischen: Street lautet die Ansage, wenn ich drei Zahlen spielen will, also z.B. 19 – 21, sollte ich dabei Glück haben, erhalte ich schon 11 Jetons zusätzlich zu meinem Einsatz.
Jetzt geht es natürlich schon schön zur Sachen, wenn ich auf Split setze, das heißt nur noch 2 Zahlen wähle, bei einem Gewinn erhalte ich 17 Jetons zusätzlich.
Und nun die Krönung:
Plein, oder Full Number, man setzt auf nur eine Nummer, jetzt muss man aber wirklich Glück haben, dafür erhält man aber dann auch 35 Jetons. Also z.B. für 100 Euro bekommt man 3.500 Euro und den 100 Euro Jeton auch noch dazu.
Wer bisher aufmerksam das verfolgt hat, wird sich nun sagen, wenn ich bei 36 Nummern bei einem Gewinn wieder 36 Jeton bekomme, wie können dann die Casinos existieren.
Aber keine Sorge, die Casinos haben noch die 0. Aber gerade deshalb lieben die Casinos das Roulette eigentlich nicht, denn dort haben Sie nur geringe Chancen, bei den Slot Maschinen können sie die Gewinnmöglichkeiten ganz einfach begrenzen, dort geht das alles elektronisch.
Das ist auch der Grund, warum die meisten Online Casinos einen von Ihnen gewährten Bonus, entweder für Neukunden oder für so genannte Highroller, das sind Spieler mit größeren Einsätzen, nicht bei Roulette oder Black Jack nicht akzeptieren.
Aber Roulette bietet noch viele andere Möglichkeiten und Varianten.
Es gibt noch das Spiel mit den Nachbarn, So kann man dem Croupier kurz mitteilen: 7-2-2 was bedeutet, dass man die Zahlen 18,29, 7 , 28,12 spielen möchte, denn diese Zahlen liegen im Kessel nebeneinander. Man spielt also 5 Jetons, wenn eine der Zahlen fällt, erhät man 36 inklusive des Jetons der auf der gewinnenden Zahl liegt.
Sehr beliebt ist das Zero Spiel, dabei setzt man 4 Jetons auf 7 Zahlen, die um die Null herum liegen. Allerdings nicht alle Plein, sondern drei auf Split, nämlich 0/3, 12/15, und 32/35, nur die 26 wird Plain gespielt.
Es gibt auch noch die große Serie, die mit neuen Jetons gespielt wird, die kleine Serie die mit 6 Jetons gespielt wird.
Außerdem gibt es noch „Les orphelins“ was die Waisenkinder bedeutet, das sind noch 8 Nummern, die man entweder plein mit 8 Jetons spielen kann oder nur mit 5 Jetons, dann ist die Verteilung folgende: Plein 1, Cheval 6/9, 14/17, 17/20 und 31/34.
Wenn 1 oder 17 fällt, erhalten Sie 35 Jetons, bei den anderen Zahlen jeweils 17 jetons. Die Zahl 17 ist zweimal mit Cheval vertreten, deshalb erhalten Sie 35 Jetons, so als ob Sie Plein dabei gewesen wären.
Eine weitere, beliebte Variante ist es, so genannte Finalen zu spielen, wenn Sie dem Croupier eine Ansage machen: Finale 3 und lässig vier Jetons hinwerfen, wird er Sie für einen alten Profi halten. Sie spielen damit auf den Ziffern 3, 13, 23, 33 jeweils einen Jeton plein.
Das amerikanische Roulette zielt auf eine schnellere Spielweise, während beim französischen Roulette es gemütlicher zugeht, man mehr um des Spielens willen spielt, ist ganz typisch bei amerikanischen Roulette alles auf Zeitgewinn ausgerichtet. Das soll Sie aber nicht scheren, denn wenn Sie in einem Online Casino spielen, können Sie genau den Rhythmus spielen, der ihnen zusagt.
Ein wichtiger Faktor ist meiner Ansicht nach, der für ein Online Casino spricht, dass es dort nicht das nervige „Für die Angestellten“ gibt, das die Casinos bei einem Gewinn auf einer Zahl relativ unverschämt einfordern. Bei keinem anderen Casinospiel wird so penetrant auf diesen Obolus gedrängt.
Zum Schluss noch etwas zu den Systemen. Es gibt natürlich unzählige Scharlatane, die versuchen ein System an den Mann bringen zu können. Glauben Sie, es gibt keines. Das einzige, das Zielführend wäre, haben die Casinos natürlich auch erkannt, und sind dem mit einem Limit entgegengetreten.
Man könnte nämlich einfach nur z.B. Rot spielen. Verliert man, setzt man den Doppelten Einsatz, verliert, man verdoppelt den Einsatz wieder. Einmal wir rot sicher kommen, aber bereits nach 12-mal die falsche Farbe erreicht man das Limit. Außerdem hat man auch mit einem sehr hohen Einsatz nur einen bescheidenen Gewinn erreicht.
Glauben Sie, es gibt kein System, spielen Sie auf Freude und nur mit Geld das Sie verschmerzen können, dann werden Sie sehen, wie viel Spaß es macht, und meistens erhält man bei klugem Spiel sogar noch einen Gewinn.
So und nur viel Freude bei der Königin der Casinospiele.

Die Geschichte:

Das Roulette wurde nicht von dem Französischen Mathematiker Blaise Pascal erfunden, der 1658 ein „Historie de la roulette“ verfasste. Denn diese Schriften handeln nicht vom Roulette Spiel, sondern von der so genannten „Zykloide“, was eine zyklische Kurve ist, die ein Kreis beim Abrollen auf einer Geraden beschreibt. Aber es hat auch mit etwas rundem zu tun, wie der Roulette Kessel auch rund ist.
Noch um 1900 konnte man in den Lexika lesen, dass das große Roulette mit den 38 Zahlen
Nämlich den Zahlen 1 – 36, der Null und der Doppelnull als Italienisches Roulette bezeichnet wurde. Das Kleine, oder deutsche Roulette das so wie das Boule Spiel nur 18 Fächer kannte.
Aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass das Roulette aus dem mittelalterlichen Rad der Fortune abstammt, also dem Glücksrad.
Das Roulette kam mit der Dekadenz des Adels im 18. Jahrhundert nach Frankreich.
Aber ausgerechnet Ludwig der XV, der für viele Missstände verantwortlich gemacht wird, die unter Ludwig dem XVI zur Französischen Revolution führten, gerade der wollte das Roulette verbieten. Aber auch er, der mit seiner Beziehung zur Marquise de Pompadour die Mätressen Hoffähig machte, scheiterte, so wie auch derzeit alle Bemühungen von derzeitigen Regierungen scheitern, den Spieltrieb der Menschen, und das Hoffen auf den großen Gewinn zu unterdrücken.
Napolèon Bonaparte schließlich erlaubte 1806 und 1837 verbot Lous Philippe es wieder.
Aber nach 1837 war die große Zeit der Spielbanken. Da das Reisen bequemer geworden war, kannten die Spieler kein halten mehr und stürmten die eleganten Spielbanken in Baden Baden, Bad Homburg oder Wiesbaden.
Eine interessante Episode ist, dass der Russische Dichter Fjodor Michailowitsch Dostojewski in Wiesbaden dem Roulette verfiel – und als Konsequenz der Roman „Der Spieler“ entstand.
Das Casino Bad Homburg verzichtete 1841 auf die Doppelnull um sich einen Vorteil gegenüber den anderen Casinos zu verschaffen. Bis in die USA hat sich das aber noch nicht durchgesprochen, denn dort gilt bis auf weinige Ausnahmen noch die Doppelnull. Deshalb empfehlen wir unsern Kunden stets nur in Casinos Roulette zu spielen, die auf die Doppelnull verzichten.
Auch von entscheidender Bedeutung ist auch, wie die Spielregeln für das Fallen der Zero sind.
Die Reichsgründung 1872 war das aus für die Casinos. Dieses Glücksspielverbot in Frankreich und Deutschland kam dem Fürstentum Monaco zu Gute. Francois Blanc führte die Spielbank Monte Carlo zu Ihrer Blüte.
Eine der ersten Handlungen der Nationalsozialisten war 1933, dass sie wieder Casinos erlaubten, denn sie erkannten das Potential, das im legalen Spielen für die Steuern steckt, denn gespielt wird immer, ob legal oder illegal, aber wenn legal gespielt wird, kann man darauf Steuern erheben. Das wäre gerade in diesen Zeiten wieder gefragt, aber nach den letzten Meldungen scheint es ja auch in Amerika ein umdenken in punkto Casinos stattzufinden.
Aber zurück zum Roulette. Das klassische Französische Roulette wird an Doppeltischen gespielt, an dem langen Ende ist der so genannte Kessel eingelassen und davor befinden sich die Felder, auf die die Spieler ihre Einsätze tätigen können. Der Roulettekessel ist in 37 Felder unterteilt, jeweils abwechselnd in Rot und Schwarz, mit den Ziffern 1 bis 36 allerdings nicht aufsteigend, sondern scheinbar wahllos aneinander gereiht. Ein Feld ist Grün und das ist die 0.